WOHNEN IM ALTER

Info-Stützpunkt Wohnen und Pflege

Die Gemeinde Gettorf stellt sich konstruktiv auf den demografischen Wandel ein. Sie ermöglicht den Bau zukunftsfähiger Wohnanlagen, beteiligt sich selbst an der Einrichtung eines Pflegezentrums, achtet auf barrierefreie Gestaltung und Ausstattung öffentlicher Einrichtungen, sorgt im Ort für die erforderliche Infrastruktur.
So wird beispielsweise, während diese Informationsbroschüre gedruckt wird, der Vertrag für den Neubau eines modernen Wohn- und Pflegeheimes unterzeichnet, im Ortskern entsteht eine barrierefreie Geschäftszeile mit ebenso ausgestatteten Wohnungen darüber, der Diakonieverein eröffnet seine neue Sozialstation in einem mutigen Neubau für Betreutes Wohnen. Hier entsteht auch der Info-Stützpunkt Wohnen und Pflege:
Sozialstation und ambulante Pflege

Diakonieverein Dänischer Wohld e. V.
Pflegedienstleitung: Claudia Hammann
Süderstraße 43    41 20 52

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„Zu Hause“ leben

Jeder möchte gerne solange wie möglich in der eigenen Wohnung bleiben. Dies ist möglich, wenn rechtzeitig geplant wird.

  • Lassen Sie die Wohnung altersgerecht ausstatten (z. B. barrierefrei).
  • Beauftragen Sie einen Lebensmittelhändler mit der Lieferung von Lebensmitteln frei Haus.
  • Bestellen Sie die mobile Fußpflege oder den Friseur direkt in die Wohnung.
  • Suchen Sie eine vertrauenswürdige Hilfe für  Garten und/oder Haushalt.
  • Vereinbaren Sie mit Nachbarn, Angehörigen oder Freunden regel-mäßige Treffen und Anrufe.

Scheuen Sie sich nicht Hilfsdienste in Anspruch zu nehmen: z. B. am-bulante Pflege, Hausnotruf, Essen auf Rädern. Wenden Sie sich an Ihre Pflegekasse oder an die Sozialstation in Gettorf.


Betreutes Wohnen

Das Betreute Wohnen ermöglicht es, selbstständig in einer eigenen Wohnung zu leben und trotzdem bei Bedarf schnell Hilfe und Pflege zu erhalten. Zusätzlich zum Mietvertrag schließen die Bewohner einen Betreuungsvertrag ab, der ihnen für eine monatliche Pauschale bestimmte Betreuungsleistungen zusichert. Koppeln Sie Verträge nicht! Schließen Sie aus, dass bei Kündigung des Betreuungsvertrages auch der Mietvertrag endet. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, gegen weitere Bezahlung sogenannte Wahlleistungen in Anspruch zu nehmen.
Achten Sie darauf, dass Sie die Wahlleistungen auch von anderen Anbietern erhalten können.

Gemeinschaftliches Wohnen

Gemeinschaftliches Wohnen soll ältere Menschen vor der Fremdbe-stimmung im Heim wie vor der Vereinsamung in der eigenen Wohnung bewahren. In Deutschland werden alle Wohnformen „Gemeinschaftliches Wohnen im Alter“ genannt, in denen irgendeine Art des gemeinschaftlichen Zusammenlebens mit Menschen höheren Alters praktiziert wird. Dies können Wohn- und Hausgemeinschaften oder auch Nachbarschafts- und Siedlungsgemeinschaften sein.

Generationenübergreifendes Wohnen

Künftig werden gemeinschaftliche Modelle des Bauens und Wohnens zunehmen, bei denen familiäre Lebensformen durch das Zusammenleben von Menschen unterschiedlichen Alters in „Wahlverwandtschaften“, die sich vor allem an gemeinsamen Interessen und Lebensstilen orientieren, abgelöst werden. Generationenübergreifende Wohnformen stellen eine wichtige Ergänzung der bisher am Markt bestehenden Angebote dar. Sie werden insbesondere für Neubaugebiete von wachsender Bedeutung, erfordern langfristige Planung, vertrauensvolle und zuverlässige Zusammenarbeit.

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